1266
Erstmals urkundlich erwähnt wird das Freiberger Bier anlässlich eines Streites zwischen Freiberg und Dippoldiswalde. In einem Urteil wird entschieden, dass „...auf allen gewinnhaften Zechen nur noch freibergisches Bier zu verkaufen...“ ist. Damit besitzt Freiberg den ältesten Nachweis des Bierbrauens in Sachsen.
Nach der Gewohnheit, das Bier im eigenen Haushalt zu brauen, wird die Bierherstellung in Brau- und Malzhäusern konzentriert.
ab 1300
Die Stadt Freiberg erhält Privilegien wie das Brau- und Schankrecht und den Vorzug, dass im Umkreis einer sog. Bannmeile (Radius von ca. 15 km) nur Freiberger Bier gehandelt und ausgeschenkt werden darf.
1438
Die Landesversammlung beschließt die Einführung der Zise, einer Verbrauchssteuer auf alles verkaufte Bier. „Freibergisch Bier“ wird bis Prag, Wien und Breslau exportiert. Auch der Dresdner Hof bezieht Bier aus Freiberg.


















